Sommerreise der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Katlenburg–Lindau nach Mühlhausen
Die diesjährige Sommerreise der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus führte die Senioren/innen am 24. Juni 2010 in die Stadt Mühlhausen im Unstrut-Hainich Kreis. Die Gruppe folgte einer Einladung des ehemaligen Landtagsabgeordneten, die anlässlich eines Besuches beim Unterbezirk der SPD Nordhausen ausgesprochen wurde.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Vorsitzenden der örtlichen SPD erlebten wir eine besondere Stadtführung mit ausgiebigen Erläuterungen.
Eine Mini – Straßenbahn brachte uns zuerst in das Rathaus der Stadt Mühlhausen. Im historischen Rathaussaal wurde die Reisegruppe vom Sozialreferenten der Stadt herzlich begrüßt.
Ein kurzes Referat über die sozialen Strukturen machte klar, dass auch die Stadt und der Landkreis durch überdurchschnittlichen Wegzug der jüngeren Generation nach der Wende und dem demografischen Wandel sehr zu kämpfen haben. Ein großer Teil des Wohnungsbestandes der Stadt Mühlhausen steht zur Zeit leer.
Weiter ging die Fahrt mit der Mini – Straßenbahn durch den mittelalterlichen Stadtkern mit den vielen engen Gässchen, die durch Kriegseinwirkung nicht zerstört wurden, wobei die Stadtmauer mit ihren 8 Toren fasst komplett erhalten ist.
Eine kurze Rast mit erfrischenden Getränken brachte uns bei den sommerlichen Temperaturen eine willkommene Abkühlung.
Nach einem guten Mittagessen war der nächste Punkt die Besichtigung der Diwi–Blasii Kirche mit einer Orgelführung der berühmten Johann Sebastian Bach Orgel.
Der Komponist J. S. Bach war seinerzeit Komponist an der Kirche in Mühlhausen und nach seinen Plänen ist die imposante Orgel in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts neu erbaut worden.
Das gekonnt vorgetragene Orgelspiel aus seinen Werken war ein besonderes Klangerlebnis.
Nach der Besichtigung der Stadtquelle, die die Stadt Mühlhausen einst mit
Trinkwasser versorgte, blieb noch Zeit, bei Kaffee und Kuchen mit Vertretern des Stadtrates interessante Gespräche zu führen. Ein Gegenbesuch in unserer Gemeinde wurde vereinbart.
Der Vorsitzende unserer Gruppe, Friedhelm Herbst, bedankte sich bei den
Organisatoren für den Aufenthalt in Mühlhausen. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir am Abend des Tages ins Rhumetal zurück.
Heinz Marks